kultur – bildung – jugend

Leidenschaft

„Daher benutze ich im Allgemeinen auch nicht den Begriff “Bildung” – ich nenne es “Erwachsene, die ihre Leidenschaft und ihre Erfahrung mit Kindern teilen.” Dann spielt es auch keine Rolle, ob es um Geografie oder Mathematik geht – es ist Leidenschaft, über die die Kommunikation läuft. (…) Denn Sie müssen vor allem den Menschen, mit denen Sie arbeiten, immer einen Schritt voraus sein, so dass Sie immer neue Herausforderungen für sie schaffen können, die ihren wachsenden Fähigkeiten gerecht werden, und gleichzeitig immer neue Fähigkeiten entwickeln können, damit es ihnen gelingt, die neuen Herausforderungen, nach denen sie verlangen werden, zu bewältigen. Es gibt daher, würde ich sagen, wenn es um Kunst und Schule geht, triftige Argumente dafür, Künstler an die Schulen zu holen. Aber nicht nur Künstler. Schulen sollten in beide Richtungen durchlässig sein. Kinder sollten die Schule zum Lernen verlassen können und andere Menschen sollten an die Schulen gehen können, seien es Tischler, Geschäftsleute, Tänzer, wer auch immer. Schulen sollten ein Treffpunkt sein, kein Ghetto, in das Sie Ihr Kind bringen und ihm sagen: “Auch wenn alles wirklich Interessante außerhalb der Schule stattfindet, wirst du die nächsten 15 Jahre hier sitzen, und wir werden dich in völliger Isolation unterrichten.“ Das scheint mir der schlechteste Weg.“

Royston Maldoom 2006

 

Kinder- und Jugendzirkus Ubuntu auf Tournee

Gestern durfte ich Gast bei der Aufführung des Zirkus Ubuntu in Kiel sein (der Zirkus besteht seit 15 Jahren und ich war gestern das erste Mal dabei, das ist mir ein bischen peinlich).

Was soll ich sagen:

Jede und jeder, die noch die Möglichkeit haben den Zirkus zu besuchen sollten das unbedingt machen.

Ich hoffe ich kann noch einmal nach Bad Oldesloe fahren, dann wird es auch Photos geben.

Termine und weitere Informationen findet Ihr unter

www.ubuntu.de

Armes Schleswig-Holstein – Haushaltssanierung bedroht Kulturlandschaft in Norden

Berlin, den 29.06.2010. In der neuen Ausgabe (Juli/August) von politik und kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, wurde der Kulturfinanzkrise in Schleswig-Holstein der Schwerpunkt gewidmet. Kulturverantwortliche aus Schleswig-Holstein stellen ausführlich dar, was die geplanten Einsparungen für die kulturelle Infrastruktur des Landes bedeuten. Weiterlesen